Herzlich   Willkommen

Im ARCD Autoclub Berchtesgadener Land

Aktuelles

Berichte und Bilder der Clubveranstaltungen

Bitte beachten: künftig immer am 3. Montag im Monat um 18,30 Uhr   mit aktuellen Vorträgen für Reise und  Verkehr.

Erstmalig eine Frau an die ARCD-Spitze gewählt

 

Der Auto- und Reiseclub Berchtesgadener Land mit Sitz am OC Freilassing hielt am 28.11.24 seine Jahreshauptversammlung ab.

 

Auch der Landesvorsitzende aus der Zentrale in Bad Windsheim, Herr Anton Pöllath war mit Gattin gekommen. Der bisherige Vorsitzende, Herr Franz Tradler hielt einen Jahresrückblick über das abgelaufene Jahr.    Nach dem Totengedenken wurde der Wahlausschuss unter dem Vorsitz des Landesvorsitzenden gebildet.

 

Frau Dagmar Weisse wurde als 1. Frau beim ARCD Berchtesgadener Land bei einstimmigem Votum zur Vorsitzenden gewählt. Weitere Mitglieder sind Günter Gimpl, Paul Hennig und Hans Graßl, welche für die Organisation, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit zeichnen. Als Ehrenvorsitzender wurde unser langjähriger Ortsvorsitzender Peter-Armin Zeuner bestätigt. Der bisherige Vorsitzende Franz Tradler wurde mit reichlich Dank und gebührendem Applaus verabschiedet.

 

Der Ortsclub beabsichtigt künftig neben den monatlichen Geselligkeits- und Infomationsabenden mit verkehrsrechtlichen Referaten und aktuellen Verkehrsthemen rund um die Mobilitäts-situationen noch weitere Veranstaltungen, wie erlebnisreiche Ausflüge und informative Tagesfahrten bzw. Wanderungen. Außerdem nimmt das gewohnte alljährliche lustige und abenteuerliche Ferienprogramm für Kinder einen festen Stellenwert im Jahresablauf ein.

 

Bilder: 

 

1. Kommandoübergabe vom bisherigen Vorsitzenden Franz Tradler an die neue Vorsitzende Dagmar Weisse

 

2.      Vorstandschaft Frau D. Weisse, Hr. J. Graßl, Hr. G. Gimpl und P. Hennig

 

Sehr geehrte Mitglieder des ARCD  OC-BGL

 

Wichtig: Ab sofort finden wegen Umplanungen im bisherigen Clublokal Besprechungen, Versammlungen u. Stammtische in den Räumlichkeiten des alten Kg, 83395 Freilassing, Schulstr. 16 (Ecke Vinzentiusstr.) jeweils am 3. Montag im Monat um 18.30Uhr statt.

 

 

 

 

         A R C D    bei der Maiwies`n  stark vertreten

 

             Beim Vereineabend kräftig abgesahnt

 

 

 

Auch dieses Jahr hat der ARCD- OC BGL beim Auszug zur  Maiwies`n und beim Vereineabend teilgenommen.  Bereits zum Auszug versammelten sich viele ARCD-Mitglieder in der Fußgängerzone, um bei Marschmusik der Stadtkapelle und dem Festwagengespann der Brauerei Schönram sowie dem antiken Feuerwehrauto dabei zu sein. Zur Belohnung für den anstrengenden Fußmarsch, dem zahlreiche Neugierige den Weg säumten, gab es Bier und Brotzeit im Festzelt.

 

Vorstand Paul Hennig animierte mit Rundschreiben und mündlicher Werbung auch beim angesetzten Vereineabend mit Gewinnchancen zahlreich zu erscheinen. Tatsächlich füllten sich unsere reservierten Tische schnell und es wurde ein lustiger Abend bei süffigem Schönramer Bier, Hendl und sonstigen Schmankerln. Der Höhepunkt des Abends näherte   sich so kurz nach 22.00Uhr: Es wurde die Vereinsstärke mit den entsprechenden Listen ausgewertet:

 

Der ARCD OC BGL schnitt am besten ab und sicherte sich somit den Hauptpreis.

 

Alle, die zu dieser  späten Stunde noch anwesend waren bejubelten unseren Sieg. Die verteilten Gutscheinmarken taten ihr Übriges dazu.

 

Der Gewinn, der in flüssiger Form aus der Bauerei Schönram stammt, wird sich bei den nächsten Aktivitäten des ARCD BGL  gut `verwenden` lassen.

 

So z.B. beim Stadtfest am 11.07.26 auf dem Badylon  Freilassing usw.

 

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihr Mittun zu diesem schönen Erfolg beigetragen haben

 

 

 

Erstellt:

 

Bericht und Bilder Paul Hennig, 20.05.26

 

 

    ARCD-Kfz-Prüfaktion war ein voller Erfolg    -   mit Überraschungen

 

 

 

Die beiden diesjährigen <Kfz-Prüfaktionen   Ist dein Auto fit für die Urlaubssaison?

 

war wieder ein voller Erfolg. Es hatte sich eine große Anzahl bei der Anmeldung gleich eingetragen, um Wartezeiten zu vermeiden. Allerdings wäre das auch nicht so schlimm gewesen, wurde doch durch die Organisatoren  eine gutes Angebot an Fachgesprächen     und kleine Snacks bereitgehalten.

 

Während einige Fahrzeughalter auf ihr mängelfreies Ergebnis warteten, gab es bei anderen teils unerwartete Überraschungen:

 

Die Überprüfung der ‚Bremsflüssigkeit gab immer wieder Grund zur Beanstandung. Der gemessene Wasseranteil war zu hoch.

 

Dies ist beim normalen täglichen Verkehr oft gar nicht zu merken. Allerdings bei längeren Talfahrten wird beim dauerhaften Bremsen die Bremsflüssigkeit zu heiß, das Wasser verdampft und schließlich lässt die Bremswirkung aus. Das kann zu fatalen Folgen führen.

 

Immer wieder sind dies Ursachen für schwere oder gar tödliche Verkehrsunfälle.

 

Daher die Empfehlung des ARCD:  Die Bremsflüssigkeit zeitgerecht prüfen lassen und immer rechtzeitig fachgerecht in der Werkstätte die Bremsflüssigkeit  erneuern.

 

Insgesamt war der Werkstattmeister bei der Durchsicht der vorgeführten Fahrzeuge recht zufrieden, hat er sich doch den Motorraum, die Achse, den Unterboden und Auspuff genau angeschaut und unter die Lupe genommen.

 

Das Gute an der Aktion:  Für alle Mitglieder des ARCD- OC BGL war alles kostenfrei

.

Bericht und Bilder  Paul Hennig

 

 

 

 

                           A R C D -   OC   BGL

 

mit 2 Attraktionen beim Wifo-Sonntag

 

 

 

Der ARCD hatte auch in diesem Jahr die Chance, auf zwei zugeteilten Ausstellungsflächen aktiv zu sein:  Zum einen war wieder der Fahrsimulator aus der Zentrale in Bad Windsheim mit zwei Moderatoren angereist und zum anderen kamen beim danebenliegenden Parcours die Rauschbrille und für das jüngere Publikum erstmal die ARCD-Drogenbrille zum  Einsatz.

 

Die Moderatoren verstanden ihr Handwerk blendend und sie spielten Situationen ein, wie sie im richtigen Leben auf der Straße täglich vorkommen. Mal waren es enge Straßen im Stadtgebiet, mal waren es heimtückische Strecken im Überlandverkehr oder durch gefährliche Waldschneißen.

 

Die korrekte Fahrweise und die Reaktionsfähigkeit waren der Hauptaugenmerk bei den Testfahrten. Wenn auch keine Situation im Straßenverkehr der anderen gleicht, jeder bekam sofort nach Fahrtende sein `Ergebnis `präsentiert. Viele der vorbeischlendernden Fahrzeugführer wollten es wissen und testetn ihr Können und ihre Erfahrung.

 

Daneben hatten die ARCD-Verantwortlichen einen Parcours aufgebaut. Man konnte hier die Symptome des Alkoholrausches bzw.  die Wirkung des Drogenkonsums austesten.

 

Sie konnten alle Erkenntnisse bezüglich der Alkoholisierung bzw. der Drogeneinwirkung gewinnen. Alle Probanden waren der Meinung, dass die Rauschwirkung es nicht wert ist, sich selbst, aber auch andere Verkehrsteilnehmer der Gefahr für Leib und Leben auszusetzen.

 Damit war das Ziel der Vorführungen erreicht, wenn jeder zur Einsicht gelangt, dass bei Teilnahme am Straßenverkehr und der Konsum von Alkohol und Drogen nicht zusammenpassen.

 

Der ARCD konnte mit seiner Teilnahme am Wifo-Sonntag am 26.04.26 in der Fuzo Freilassing viel Aufklärung betreiben und  im Sinne  der Unfallverhütung einiges beitragen.

 Der Betrieb des Info-Standes und des Parcours war wieder wie in den vergangenen Jahren ein voller Erfolg  sowie ein werbeträchtiger Auftritt in der gezielten Öffentlichkeitarbeit.

 

 Bericht erstellt: Paul Hennig

 Bilder gefertigt: Paul Hennig

 

 

 

 

 

                                  

 

                        A R C D im `Eisenreich` Achthal

 

 

 

Der Auto- und Reiseclub Berchtesgadener Land besuchte kürzlich das gänzlich neu sanierte Bergbaumuseum im Achthal. Der ARCD unternahm wieder eine Exkursion in der näheren  Heimat und suchte sich was Vielverprechendes und Geschichtsträchtiges in der Region aus.

 Die Eisenproduktion in unserer Region begann bereits vor 50 Mio Jahren. Klimaveränderungen und Erdbewegungen waren die Ursache für die Gesteinsschichten am Teisenberg.

 

Von Herrn und Frau Fürmann wurde die Gruppe im Verweserhaus empfangen und mit viel Wissenswertem aus der regionalen Geschichte konfrontiert. Im Verweserhaus ist die Verwaltung der Eisengewerkschaft, dort wird aber auch gewohnt, geplant,  gearbeitet und auch gefeiert.  Die ca 2-stündige Führung startete im Eingangsbereich und es wurde das neu konzipierte Museumkonzept vorgestellt. Der Bergbau am Teisenberg steht unweigerlich mit der prähistorischen Römerzeit in Verbindung. Der eisenhaltige Erzabbau reicht von Tirol über den Teisenberg bis ins Salzburger Land. Festzuhalten ist der nicht alltägliche Umstand, dass das ausgelöste und gewonnene Eisenerz nicht weit transportiert worden war. Bereits damals war man der Überzeugung, Ressourcen zu sparen und das Rohmaterial gleich zu verhütten: Sowohl im Achthal als auch im unweit gelegenen Röhrenbach wurden Hochöfen betrieben.

 

Dies war eine nachhaltige Vorgehensweise, wie sie auch der ARCD heute im Straßenverkehr vertritt.

 `Eisen ist wertvoll wie Gold``

Das schwarze Gold` brachte schon zu früheren Jahrhunderten Reichtum und Wohlstand in die Region. Bei der Führung wiesen die beiden Museumsführer auf gewisse Umstände im Museum hin, was dies belege. Ganz besonders stach das recht aufwändig gegossene Eisengeländer im Treppenhaus heraus, das ausführlich erklärt wurde. Die Führung durch alle Stockwerke, wo auch eine Menge von gestifteten bzw. geliehenen Exemplaren aus dem Achthal zu bewundern waren , wurde mit viel Herzblut zum Besten gegeben.

 

A Gaudi muss a sei!

 Bereits damals erkannte man, dass zufriedene Mitarbeiter und mit Freude zur Arbeit erschienen Arbeiter bessere Arbeit abliefern. Die damaligen Facharbeiter, Hauer genannt, verfügten über Erfahrung, Können und Muskelkraft, um das Erz aus dem Gestein zu lösen. Auch gewisse Feste, wie das Barbarafest am 04.Dezembr oder die Bergbaukirchweih wurden immer gefeiert, denn zufriedene Arbeiter leisten bessere Arbeit.

 

Die Zeit verging wie im Flug und die Gruppe kam aus dem Staunen über das zu damaligen Verhältnissen Geschaffene nicht hinweg.

 Zum Schluss wurde, wie so oft bei ARCD-Unternehmungen, der Filialbergknappenkapelle

 `Maria Schnee` ein Besuch abgestattet. Mit dem spontan angestimmten Bayernlied, bei dem alle kräftig mitsangen, fand dieser Nachmittag einen krönenden Abschluss.

Bericht  erstellt und Bilder:  Paul Hennig 01.04.2026

 

 

 

 

                          Erste-Hilfe-Schulung fand großen Anklang

 

 

 

Der ARCD OC Berchtesgadener Land führte im Rahmen der Weiter- und Fortbildung einen Vortrag und eine Übungsstunde in der ersten Hilfe durch. Jeder von uns ist im Straßenverkehr unterwegs und kommt immer wieder zu Unfällen oder zu brenzligen Situationen, die Erstmaßnahmen vor Ort verlangen. Ob im Alltag des Straßenverkehrs, im Berufsleben oder auch sehr oft im häuslichen Umfeld ist es äußerst wichtig, für den Not- und Einsatzfall gerüstet zu sein. Es gilt der Grundsatz:  Man kann nichts falsch machen, falsch ist nur, wenn man nichts macht!!

Hinweis: Im Haushalt können die Materilien eines früheren Verbandskastens oder   die oft verteilten SOS-Notfallboxen große Unterstützung im Ernstfall leisten.

 

Dr. R. Clasen verstand es vorzüglich die Versammlungsteilnehmer in seinen Bann zu ziehen. Gleich zu Beginn ging er auf aktuelle Fälle ein und prangerte an, dass heutzutage eher mit dem Handy neugierig Fotoaufnahmen gemacht  würden als zu helfen. Wer mit dem Handy filmen kann, könnte auch einen Notruf absetzen und somit einen wichtigen Beitrag für die schnelle und oft lebensnotwendige Rettungskette leisten.

 

Merke: Jeder ist unter Strafandrohung im Not- u. Unglücksfall zur Hilfeleistung verpflichtet!!

 

An praktischer Vorführungsweise wurden die Erstmaßnahmen bei einem Unfall dargelegt:

 

Warnblinklicht einschalten, Warnweste anziehen, Warndreieck im Abstand von ebensovielen Schritten, wie Höchstgeschwindigkeit erlaubt ist, vor der Unfallstelle sichtbar aufstellen– Notruf

 

Nach einem verschafften Überblick und gleichzeitiger Herbeiholung von Verstärkungshilfen  erfolgen die möglichen Erstmaßnahmen.

 

Auch die Notwendigkeit, all diese Maßnahmen in der Aufregung ausführen zu können, kann und sollte jeder von uns in Ruhe und ohne Aufregung auch mal üben; die Überprüfung eines DIN-13164 genormten Verbandskastens kam ebenfalls zur Sprache. Darin befinden sich nämlich alle Utensilien, die für evt. Notfallmaßnahmen erforderlich sind.

 

Im Anschluss erfolgte der zuvor gehörte theoretische Teil in praktischen Übungen. Jeder konnte alles zusammen mit seinem Sitznachbarn üben. Zur Stillung einer Blutung wurde auch ein Druckverband angelegt. Unter der fachlichen Aufsicht von unserem Bereitschaftsarzt konnten alle üben, um die Hemmschwelle zu überwinden, sollte es zum Ernstfall kommen.

 

Vorstand Paul Hennig, der Dr. Clasen für diesen interessanten und gewinnbringenden Abend gewinnen konnte, bedankte sich unter starkem Applaus bei ihm für den Vortrag, die Er-klärungen und die praktischen Übungen mit einem Glas heimischem Gebirgshonig.

 

Im Anschluss fand noch eine warm-/kalte Brotzeit in bekannt unterhaltsamer Runde statt.

 

Erstellt: Paul Hennig, 05.02.26

 

 

 

                              Mit Gottvertrauen durch das Jahr

 

Der ökumenische Gottesdienst in der Rupertuskirche Freilassing

 

Die Stadt Freilassing lud auch dieses Jahr alle Freilassingerinnen und Freilassinger sowie   alle Freilassinger Vereine zu einem ökumenischen Gottesdienst  ein. Die Messe wurde von den Priestern beider Konfessionen und unter Teilnahme einer jeweiligen Vertretung der AGAPE- und der Baptistengemeinde geleitet.

 

Unter dem Motto `Jetzt geh`n mers oh` und mit Unterstützung Gottes wird alles neu beschritten. Zusammenhalt und Gemeinschaft  verbinden Herzen und nur so ist ein erfolgreiches Jahr zu erreichen und zu bewältigen.

 

Auch 1. Bürgermeister Hiebl appellierte an die Gottesdienstbesucher: Nur der Zusammenhalt, die Einbringung des Ehrenamts und die Zuneigung von Herzen ist das Fundament für ein intaktes Gesellschaftsleben.

 

Die Fürbitten brachten den Inhalt des Mottos ebenfalls deutlich zum Ausdruck.

 

Beim Singen des gemeinsamen Vaterunser sangen alle kräftig mit, während mit der Handreichung zum Nachbarn bildlich und sichtbar der Zusammenhalt zum Ausdruck gebracht wurde.

 

Die Orgel der Stadtpfarrkirche und das Stubnmusi-Gitarrenensemble  verliehen dem ökumenischen Gottesdienst die feierliche Note und den festlichen Rahmen.

 

Ein Hinweis der Geistlichen zum Schluss:

 

Ein Engel steht an der Pforte des neuen Jahres und wurde mit der Frage konfrontiert:

 

Hast Du ein Licht für mich durch die dunklen Stellen am Weg während  des Jahres?

 

Die Antwort lautete: Nein; geh` nur und geh`weiter Deinen Weg bis am Ende du deine Hände  in das Vertrauen von Gott legen kannst.

 

Diese Botschaft Gottes soll dich begleiten,  heute und durch das ganze Jahr

 

Am Schluss fand noch ein Imbiss im Pfarrsaal der Rupertuskirche, die dieses Jahr       ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, mit einem warmen/kalten Buffet  statt

 

Bericht und Bilder von Paul Hennig,  02.02.26

 

Verabschiedung vom Hias am 28.01.26

 

Zu Ehren unseres langjährigen Mitglieds `Hias ` nahm eine Abordnung des Auto- und Reiseclubs Berchtesgadener Land an der Verabschiedung in der Aussegnungshalle im Friedhof Freilassing teil.

Seiner Partnerin, unserer `White Lady` Christl drückten wir mit einer Karte und persönlich unser Mitgefühl aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Monatsprogramm Februar 26

 

04.02.26, 18.00Uhr Erste-hilfe-Kurs im Gemeinschaftsraum alter Kindergarten

 

Der ARCD OC BGL hält einen Erste-hilfe-Kurs ab, durchgeführt durch einen Bereitschaftsarzt.

Wichtig ist, dass jeder entsprechend Fragen stellen und selbst üben kann, um im Notfall gut gerüstet zu sein. Erste-hilfe-Leistungen, vor allem richtige,  sind meist entscheidend im Ernstfall.

16.02.26, 18.30Uhr (Rosenmontag)

  

16.02.26, 18.30Uhr Stammtisch

 Der ARCD hält einen Stammtisch ab mit aktuellen Themen zur Faschingszeit

 

Verkehrsteilnahme und Alkohol an Fasching  -  was ist da die Lösung?

 

 

 

Monatsprogramm März 2026

 

16.03.26, 18.30Uhr Stammtisch mit Verkehrsrechtsthemen, Neuerungen zum Verkehrsgerichtstag

 

26.03.26, 12.30Uhr

eigene  Fahrt und Besichtigung/Führung ins Achtal zum Eisen-Bergmuseum

Bei entsprechender Witterung Wanderung um den Höglwörther See ,     anschließend Einkehr

 

 

 

 

 

                        ARCD  besuchte ältestes Kloster Stift St. Peter

 

 Der Auto- und Reiseclub Berchtesgadener Land besuchte das 696 n Chr. gegründete älteste Kloster im deutschsprachigen Raum mitten in der Stadt Salzburg, das Benediktinerkloster Sankt Peter. Nach dem Empfang der Gruppe durch Herrn Erzabt Jakob Auer persönlich im Foyer gab er eine Übersicht über die Größe, Ausmaß und Aufteilung des Klosters. Es arbeiten, beten und versehen dort derzeit 24 Pater und Mönche ihren Dienst, vornehmlich im priesterlichen Bereich, werden doch nicht nur das Kloster sondern auch weitere Pfarreien im ländlichen Raum betreut. Das Kloster ist in fünf Höfe und Gärten aufgeteilt, wichtigste Einheiten sind jedoch die Kirchen und die Unterkünfte des Konvents. Ferner gab es einen Überblick über gängige und verkürzte Verkehrswege im Kloster. Für die dazugehörenden Erläuterungn während der weiteren Führung sorgte Frater Simon Petrus mit vielen detaillierten Informationen:

 

Vom Kirchturm grüßt der Apostel Petrus mit dem Schlüssel und Apostel Paulus mit dem Schwert. Über dem Eingang wacht der aus Worms stammende erste  Bischof Rupertus wo wir in die Kirchenvorhalle gelangten. Ausgestaltet ist sie von Adneter und Unterberger Marmor. Weiter gelangten wir durch das große Kirchenportal in die Vorkirche der bayerisch-salzburgerische Barockkirche, die dem Heiligen Petrus geweiht ist. Frater Simon Petrus wusste Einzelheiten über das Kirchenschiff, die beiden Seitenschiffe und die sechzehn kleinen Altäre zu berichten, die es nur am Bischofssitz und den Klosterstiftskirchen gibt. Dort erfolgen täglich, oft gleichzeitig,  stille Messen. Der neu gestaltete schlichte Altar mit dem freischwebenden Kreuz ist wiederum in heimischem Marmor. Von dort führte uns der Weg in die Unterkirche, die vor nicht allzu langer Zeit nun freigelegt wurde und die Gräber der Äbte beherbergt. Unsere Annelies ließ es sich nicht nehmen und spielte auf ihrer Mundharmonika  zu Ehren eine kleine instrumentale Soloeinlage. Alle waren davon sehr angetan, sie hat ein großes Lob verdient.

 

Chorkapelle wichtigster Ort im Kloster

 In der temperierten Chorkapelle im romanischen Stil versammeln sich täglich alle Klostermitgliedern  zu den viermal stattfindenden Gebeten. Der Heilige Benedikt sprach nur von sonntäglichen Gottesdiensten in der Kirche, die täglichen Gebete des Konvents finden in der Chorkapelle statt.

 

Wasser aus Bayern

 Aus Bayern kam das Wasser zur Versorgung der Salzburger Brunnen und des Brandschutzes. Bereits im zwölften Jahrhundert wurde zwischen den Gesteinsschichten von Nonnberg und Mönchsberg ein Durchbruch geschaffen, der zur bekannten Stiftsmühlenbäckerei gelangt. Den Wasserlauf mit sechs verschiedenen Armen kann man auch vom Kreuzgang des Klosters St. Peter aus gut verfolgen.

 

Vom Heiligsten zum Unheiligsten

 Die Führung wurde in den oberen Stockwerken fortgeführt. Dort befindet sich die einzige Zellenbibliothek der Welt und die älteste Barockbibliothek Österreichs. Der Zugang der 18000 Bände fassenden Bibliothek beginnt beim Eingang der Mönche mit den heiligsten Büchern. Freie  Durchgänge bis zum Raum des Bibliothekars gaben Einblicke in die zur Digitalisierung anstehenden Exemplare.

 

Die ARCD-Gruppe hatte Faszinierendes im Kloster gesehen, bestaunt und viele Einzelheiten über das Leben im Kloster erfahren..

 

Zum Schluss fand noch ein Informationsaustausch mit allen Beteiligten statt, der mit einer gemeinsamen Brotzeit, den der Vorstand in bewährter Weise wieder organisierte, in gemütlicher Runde endete.

Erstellt:  Paul Hennig 22.01.2026 

 

ARCD gestaltete vorweihnachtliche Feier mit besinnlichem Teil

 

  Ehrungen für langjährige Mitglieder und Gratulation von Mitgliedern mit hohen runden Geburtstagen

Der Auto- und Reiseclub OC BGL lud zu Beginn der Adventszeit zu seiner vorweihnachtlichen Feier ein. Als diesjährige Örtlichkeit wurde das `Hackerstüberl ´ in Saaldorf-Surheim gewählt, dessen Räumlichkeit  sehr schnell gut gefüllt war.

 

Die Begrüßung erfolgte durch unsere Vorsitzende Frau Weisse.

 

Zunächst erfolgte in gewohnter Weise passend zur `staaden Zeit `ein besinnlicher Teil, durch den Vorstand Paul Hennig führte und auch selbst mitgestaltete. Sowohl Vorlesungen, die zum Nachdenken anregten, als auch musikalische Einlagen waren in der Zusammenstellung gut gewählt.

 

Unsere Mitglieder Frau Annelies Wenk und Herr Walter Schramm trugen Lieder auf der Mundharmonika vor, die auch zum Mitsingen animierten. Franz Tradler las passende Geschichten und Gedichte, teils besinnlich, teils lustig in seiner Art vor. Der Abschluss des besinnlichen Teils bildete der Andachtsjodler, der instrumental vorgespielt und dann von all eingestimmt und kräftig aus voller Brust mitgesungen wurde.

 

Anschließend wurden alle Gäste aus Küche und Kellner zur besten Zufriedenheit mit jeglichen Wünschen versorgt.

 

Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt und Mitglieder, welche in diesem Jahr einen hohen runden Geburtstag hatten,  persönlich vom ARCD gratuliert; die Frauen erhielten Blumen, die Männer einen guten Tropfen.

 

Als Höhepunkt wurde unserem Ehrenvorsitzenden Peter Zeuner eine Ehrung für die langjährige Zusammenarbeit mit der Gemeinde Saaldorf-Surheim durch Herrn Bürgermeister Buchwinkler zuteil.

 

Ausgedehnte Unterhaltungen über die im abgelaufenen Jahr durchgeführten Unternehmungen und Ausflugsreisen rundeten den Abend mit angeregten Diskussionen ab.

 

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der vorweihnachtlichen Feier beigetragen haben.

Der Vorstand hat bereits für das 1. Quartal 2026 seine Planungen fertig, welche auf der Web-Seite

 ARCD OC BGL eingesehen oder unter Tel.:0173/3910030 erfragt werden können.

Bericht erstellt. Paul Hennig  06.12.25

 

Fotos: gefertigt von Johann Grassl

 Speisekarte (Vor- u. Rückseite)

Gemeinschaftsfoto der zu Ehrenden

Gratulation Peter Zeuner durch Herrn Bürgermeister Buchwinkler

 

Momentanaufnahmen von der Feier

 

 


  A R C D   Berchtesgadener Land hielt Jahreshauptversammlung ab

 

 

 Freilassing / BGL

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des ARCD -Auto- und Reiseclub- Berchtesgadener Land eröffnete Vorsitzende Frau Dagmar Weise wegen Umplanungen im Clublokal in den Gemeinschaftsräumen des Kindergartens St. Vinzentius. Sie stellte ordnungsgemäße Ladung durch den Vorstand fest. 20 Mitglieder waren trotz schlechter Witterungsbedingungen anwesend, einige  Ehepaare hatten sich entschuldigt.

 

Alle Teilnehmer erhoben sich von ihren Sitzplätzen, um den verstorbenen Mitgliedern zu gedenken.

 

Unser Kassier- und Schatzmeister Günter Gimpl  trug seinen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr vor. Hervorzuheben seien die vermehrt durchgeführten Aktivitäten und Ausflüge, die immer gut besucht waren. Der rührige Vorstand sorgte auch für die Übernahme der Kosten der Bereitstellung des Fahrsimulators zum Auto-Schow-Sonntag im April 25 und für die Gutschrift der Ausgaben für die mehrmalig durchgeführte Autokontrollaktionen. Die beiden Kassenprüfer Frau A. Wenk und Herr P. Zeuner bescheinigten einwandfreie, ordnungs- gemäße und nachvollziehbare Kassenführung und schlugen der Versammlung Entlastung vor.                                      Die Versammlung folgte dem Vorschlag einstimmig

 

Ein weiterer Teil der Jahreshauptversammlung war der Rückblick auf die vom Vorstand organisierten und durchgeführten Aktivitäten im vergangenen Jahr. Tourenwart  J. Grassl und Vorstandsorganisator Paul Hennig ließen die Unternehmungen mit einem musikuntermalten Film Revue passieren. Als besondere Höhepunkte wurden die Fahrt zum Skulpturenpark mit Atelier am Wallersee und die Wanderung in die mystische Klamm, der Besuch der Passionsspiele in Erl/Tirol  und die Jahresreise nach Dalmatien herausgestellt und erörtert.

 

Weiterhin wurde auf die anstehende traditionelle vorweihnachtliche Feier mit besinnlichem Teil am 03.12.2025 hingewiesen; außerdem wurde ein Ausblick auf die festgelegten  Aktivitäten und Veranstaltungen im  1. Quartal 2026  gegeben.

Auch der gesamten Vorstandschaft wurde das Votum der einstimmigen Entlastung zuteil.

 Für alle Interessierte: Die Aktivitäten, Leistungen und Tätigkeitsberichte des ARCD OC BGL können unter WWW.ARCD BGL Freilassing und unter                          ARCD-[email protected]  recherchiert bzw. angefragt werden.

Selbstverständlich wurde eine warme und kalte Brotzeit für alle Anwesenden bereitgestellt.

 Paul Hennig trug am Ende der Versammlung noch ein Gedicht zum Lauf der Zeit,       `wenns auf   Kathrein zuageht` in sinnlicher Art und zur Auflockerung  vor.

Katharina ist eine der vierzehn Heiligen Nothelfer. Es war passend, nachdem der ARCD OC BGL im August 25 bei der Fahrt zu den Passionsspielen nach Erl/Tirol am Samerberg bei der Kapelle der 14 Heiligen Nothelfer Rast gemacht hatte.

 Mit dem Dank an alle Versammlungsteilnehmer, insbesonders an diejenigen, die aktiv zum Gelingen im Berichtszeitraum beigetragen haben, wurde die Versammlung nach aufschlussreicher Diskussion und interessanter Vorschläge von Unternehmungen fürs kommende Jahr  geschlossen.

Erstellt:   Paul Hennig,  18.11.25

Vorsitzende :                                                                         Vorstand/  Schriftführer:   

 

 

 Dagmar Weisse                                                                   Paul Hennig

 

                                                      

 

                                              A R C D  -  Reise führte nach Dalmatien

 

Freilassing / BGL

 

Die diesjährige Jahresreise des Automobil- und Reiseclub Berchtesgadener Land führte nach Dalmatien in Kroatien. Lange Küsten mit ca 1600 km Länge, erwarteten uns, wenn man die vielen Inseln entlang des Festlandes zur Adria  dazurechnet. Im modernen Fernreisebus über die Tauernautobahn nach Villach, von wo aus uns der Weg durch die langen Karawanken nach Slowenien führte. Unser Max hatte frische Brezen dabei, Paul Butter und Sekt und so stand beim ersten Halt einem Frühstück in fröhlicher Runde nichts mehr im Weg. Vorbei an der Hauptstadt Ljubljana in Richtung Zagreb konnten wir das landschaftlich schöne Hinterland bewundern, waren doch dort zahlreiche und weitum bekannte Filme und Westernaufführungen gedreht worden. Schließlich passierten wir die bis zu 1800 m über dem Meeresspiegel liegende Gebirgskette, die auch als eine Wetter- und Wasserscheide fungiert. Von dort kommt auch der oft stark stürmische `Bora` und wettert in Richtung Adriaküste. Im Gegensatz zur Bora` kommt der Jugo-Wind vom Meer und bringt salziger Luft an die Küste, so dass da wegen der salzhaltigen Luft keine Süßfrüchte gedeihen, sondern vornehmlich Oliven. Von der Gebirgskette an ging es nur noch bergab in das mediterrane Klima in die Region bis an unser Ziel, die Adriaküste in Biograd na Moru. Direkt am Meer checkten  wir im komfortablen Hotel ein und wurden gleich mal mit einem Begrüßungsgetränk auf unterhaltsame, lustige und erlebnisreiche Tage eingestimmt.                                                                                  Am nächsten Tag fuhr uns unser Bus mit örtlicher Reiseleitung in die historische Stadt Zadar, das `kleine Rom `. Durch die Altstadt, vorbei an mittelalterlichen Bauwerken gelangten wir auf die Halbinsel. Auf dieser ist die einzigartige `Naturmusik `zu hören. Dieses auf der Welt einmalige Musikschauspiel wird durch die Bewegung des Meeres mit Druck auf im Wasser verlegte Rohre erzeugt und mit etwas Phantasie kann man den Melodien folgen.   Ein paar lustige Reiseteilnehmer legten auf die Musik auch spontan ein Tänzchen hin. Am Abend wurde nach dem Abendessen ein Quiz mit dem neuen Reisekatalog von Waldherr-Touristik ausgekartelt: Unser Tisch reagiert recht  viv und lieferte die richtigen Lösungen ab. Unsere Annelies wurde als Gewinnerin einer Flasche Rotwein gezogen, die gleich geköpft` wurde. Vorstand und Organisator Paul wurde von der Glücksfee mit einem Hauptpreis, einem Reisegutschein gezogen.                                                                     Der 3. Tag stand ganz im Zeichen des Krka-Nationalparks. Die atemberaubende Landschaft aus tiefen Schluchten, kristallklaren Seen und spektakulären Wasserfällen über Kalksteinfelsen zogen die Touristen in ihren Bann. Dort hatte Nikola Tesla vor 130 Jahren das erste elektrische Wasserkraftwerk konzipiert und gebaut. Alle Reiseteilnehmer wollten die Naturgewalten aus der Nähe ansehen und umrundeten, teils den `Wasserstaub` spürend das Areal der Wasserfälle. Die Gesamthöhe der Krka-Wasserfälle beträgt rund 50 Meter, die höchsten Kalksandsteinwasserfälle Europas. Zahlreiche Aussichtspunkte wurden angesteuert, um die besten Plätze dieser vielfältigen Naturschönheit als Fotomotiv zu erhaschen. Nach diesen Eindrücken und einer Brotzeit mit Blick auf die pittoreske Landschaft ging es weiter in eine der ältesten Städte Sibenik, auch UNESCO-kulturerbe mit der Kathedrale St. Jakob. Bei einer Stadtführung erklärte uns der Reiseleiter, dass die Innenstadt inzwischen äußerst dünn bewohnt sei und ohne Einkaufsmöglichkeit, ohne Parkplätze und ohne Fahrzeuge auskomme. Vor der Kathedrale versuchten wir ein Gruppenfoto zu schließen, allerdings hielten es unsere Senioren nicht mehr aus und suchten derweil ein Gasthaus direkt an der Strandpromenade aus.                          Und nachdem ein Tag schöner war als der andere, konnten wir in Sibenik einen herrlichen Sonnenuntergang übers breite Meer verfolgen.                                       Wegen `Überbuchung`mussten wir zum Abendessen ins Nachbarhotel. Als Entschädigung wollte man uns ein Getränk spendieren. Da sich viele damit nicht zufrieden gaben, wurde ein Machtwort mit dem Inhalt gesprochen:  Alle Getränke des heutigen Abends sind frei – es wurde sehr lustig.                                                          Der nächste Tag stand im Zeichen der historischen Kultur. Der Ausflug führte uns zur historischen Stadt Nin, der kleinsten Stadt und mit dem ersten Königssitz der Kroaten. Hier überquerten wir die nach einem `Boraunwetter` zerstörte und wieder instandgesetzte  Brücke. Die dortige Kirche des Heiligen Kreuzes wird auch als `kleinste Kathedrale der Welt` bezeichnet. Die nur 500 Meter Durchmesser große Insel hat mit ihren Souvenirläden  und Schlendern zum  Verweilen eingeladen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen eines bäuerlich-dalmatischem Bauernhofes. Hausgemachte Delikatessen, Käse und Landeswein waren eine reine Gaumenfreude; die heimische Gastfreundlichkeit war, wie überall, ganz deutlich zu spüren.                  Jede Reise geht zu Ende und so traten wir mit vielen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck die Heimreise an. Lange Gesichter wird es bei den Da-heimgebliebenen geben, wenn bei der nun anstehenden ARCD-Jahreshaupt-versammlung von dieser Reise nach Dalmatien so einige Besonderheiten und Erlebnisse erzählt werden.

Festzustellen ist, dass unser Reiseunternehmen Waldherr Touristik aus Waging eine gute Wahl war, wurde doch alles bestens organisiert und die Reise zur Zufriedenheit aller durchgeführt.

 

Anlage   mehrere Bilder von verschiedenen Fotografen

Erstellt und zusammengestellt: Paul Hennig 12.11.25

 

 

 

Exkursion nach Salzburg     Erkenntnisse übers  Kloster Mülln und Einkehr ins Bräustübl

 

 Es erfolgte eine nachhaltige Reise  nach Salzburg, Treffpunkt war der Eingang zum Kloster Mülln

 

Im Vorfeld wurde ganz besonders auf die neuen Verkehrswege und Regelungen geachtet, die dort insbesonders für Fußgänger und entsprechende Barrierefreiheiten geschaffen wurden

 Kurzfristig wurden die Informationen wegen Zeitüberschneidungen aus eigenen Reihen unterbreitet:

 Das Augustiner Chorherrenkloster stammt aus den Jahren 1465-1525. Die Stadtpfarrkirche, die zum Kloster Mülln gehört wurde allerdings schon im Jahre 1453 eröffnet. Der Altar ist etwas Besonderes:

 Er ist in mehreren Teilen in Gotik, in Barock und auch in Teilen von Rokoko gestaltet.

 Ältester Teil des Altares ist allerdings die Madonna aus dem Jahr 1450.

 

1835 wurde durch Kaiser Ferdinand das Kloster in die Hände der Benediktiner von Michaelbeuern gelegt. Das später hinzugekommene Bräustübl ist Österreichs größte Biergaststätte. In der dazugehörigen Brauerei werden vornehmlich Märzenbier, ein Fastenbier und einen süffigen Weihnachtsbock gebraut. Verhältnismäßig erst seit wenigen Jahren wurde die danebenliegende Gaststätte `Krimperlstätter` dem Klosterareal Mülln angeschlossen. Festzustellen ist, dass nur wenige Gaststätten im Salzburger Raum das Müllner Braubier führen, ist doch der Absatz in den eigenen 4 Biersälen und dem 1400 Gäste fassenden Biergarten riesig.

 Anzumerken ist, das das Bier ausschließlich aus Holzfässern gezapft und nur  mit eigener Schwerkraft   in die Steinmaßkrüge fließt.

 

Das wollten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen und so lud der ARCD OC BGL alle Teilnehmer zu mehreren Bieren und reichlich Brotzeit ein

Bericht erstellt:  Paul Hennig, 12.10.25

 

Bilder:                Hans Scheffler u. P. Hennig

 

A R C D   im Flachgau auf Entdeckungstour    Reise führte in den Skulpturenpark und in die mystische Klamm

 

Der Auto- und Reiseclub Berchtesgadener Land war auf einer atemberaubenden Entdeckungstour im Flachgau unterwegs. War es beim Start in den Vormittagsstunden der Himmel noch wolkenverhangen, so wurde das Wetter zusehends besser. Mit  Bussen und den beiden Fahrern Paul und Hans  ging es am Wallersee vorbei und so waren wir unserem ersten Etappenziel, Neumarkt am Wallersee, der `Weyringer Stadt` schon sehr nahe. Die auf dem angelegten Park positionierten, teils acht Meter und tonnenschweren Säulen zeigen die Mutter Gottes, den Erzengel Michael, die Dreifaltigkeitsdarstellung und die Säule des Gegeißelten.  Bei einem festlichen Anlass nahm der Salzburger Erzbischof Dr. Lackner auch Segnungen dieser Ausstellungen vor. Der Künstler Johann Weyringer ließ es sich nicht nehmen, die Gruppe aus dem Berchtesgadener Land zu begrüßen und führte persönlich durch sein reichhaltiges, ausgefallenes  Atelier.  Er zeigte Kunstwerke der unterschiedlichsten Art, welche vom weißen Marmor aus Südtirol, Chloritschiefer aus Tirol bzw. geschnittene Abbruchfelsen aus Steinbrüchen in Osttirol stammen.  Alle Exponate werden mechanisch, mit groben Meißeln, aber auch mit kleinstem filigranen Werkzeugen monatelang von Hand bearbeitet. Das Repertoire erstreckt sich von Monumenten, Grabsteinen, Altären bis zu Figuren, die meistens auch eine Erotisierung verkörpern. Wie der Künstler ausführte, fertige er aber auch Aufträge je nach individuellen persönlichen Wünschen und Vorstellungen. Der Künstler und Ehrenbürger der Stadt Neumarkt am Wallersee widmet sich aber auch der Glaskunst, vornehmlich geliefert aus dem Bayer. Wald, aber auch aus den Bereichen des hessischen Taunusstein. Das Atelier ist vollbepackt von solchen Werken, sogar Deckenmalereien konnte die Gruppe bewundern und war von den Werken fasziniert.                                                                                                                    Papstaudienz und Papst als Modell                                                                                        Als eines seiner Höhepunkte nannte er den Besuch beim emeritierten Papst Benedikt aus Bayern, der bei einer Audienz ihm Modell stand und das gefertigte Bild im Glas mit Hinterbeleuchtung zu bestaunen war; das Original ist in Lebensgröße als Glasfenster in der Kirche Santa Maria del` Amina zu Rom verbaut. Es war dem Künstler J. Weyringer ein Bedürfnis, der Gruppe des ARCD BGL eines seiner verfassten Bücher mit zahlreichen Eintragungen und Fotos mit persönlicher Widmung zu überreichen.                                                                                                  Nach diesem eindrucksvollen Aufenthalt kam es noch zur gemeinsamen Aussprache, wo uns der Künstler einige Geheimnisse seines wandelvollen und besonderen Lebens verriet. Zwischenzeitlich richtete der Vorstand und Hans mit seinem Campingkocher eine warme Brotzeit für alle her, die sich bei geselligen Informationsgesprächen über das zuvor Gesehene und Gehörte alle schmecken ließen.  Der Hausherr war erstaunt über die Organisation, das gezeigte Interesse und die Aktivitäten des ARCD und ließ sich ebenfalls die bayerische Brotzeit munden.                                                                                                                 Anschließend ging die Fahrt im Flachgau weiter. In der Nähe von Schleedorf stand eine Wanderung in die romantisch-mystische `Tiefensteinklamm` auf dem Plan. Mit gutem  Schuhwerk unter teils hervorspitzender Sonne wanderten fast alle bis zum Wasserfall. Imposante Eindrücke hinterließen die ausgeschwemmten Schluchten und metertiefen Abruchüberhänge, die ein Gefühl der Romantik und der Mystik herbeizauberten. Als Belohnung schenkte Vorstand Paul, wie so oft bei verschiedenen Anlässen eine Stamperl für alle aus; die Wanderfreudigen – und auch die anderen- mußten schließlich belohnt werden Weiter ging es nach dieser kurzen Verschnaufpause nach der Wanderung in Richtung Mattsee und nach Obertrum am See. In der Obertrumer Brauerei ließ sich die Gruppe aus dem Berchtesgadener Land in die Geheimnisse der Braukunst entführen. Eine Verkostung den dort gebrauten Biersorten durfte dabei natürlich nicht fehlen. Schließlich neigte sich der Tag dem Ende, wobei noch bei der Heimfahrt eine Einkehr erfolgte. Die Unterhaltung in geselliger Runde bot genügend Gesprächsstoff über das am Tag Erlebte und wird noch lange den Mitreisenden in Erinnerung bleiben.

 

Bericht erstellt und Fotos geliefert: Vorstand Paul Hennig, 03.09.25

 

Anhang

 div Fotos;

 

-Gruppenfoto

 

-Skulpturenpark

 

-Eindrücke Tiefensteinklamm

ARCD-Grillfest mit Blattlschießen ein voller Erfolg

 

Am 30.08.25 hatte der ARCD zum Blattlschießen mit anschließendem Grillfest eingeladen. Der Vorstand des ARCD sorgte für Speis und Trank und der EC Hofham stellte die Stockbahn zur Verfügung. Ca. 40 Besucher- Mitglieder und Gäste- nutzen die Gelegenheit, sich von der Gaumenfreuden des ARCD verwöhnen zu lassen. Fleißig Mitglieder bereiteten köstliche Salatvariationen zu, die allen mundeten. Hierfür ein ganz herzliches Dankeschön. Bereits zur Maiwies`n hatte der ARCD-Vorstand darauf gedrungen, zahlreich als Vereinsverband an der Maiwies` teilzunehmen, um evt etwas abräumen` zu können.

 

Es hatte sich gelohnt, konnte doch Vorstand Paul Hennig bei dem Vereinsausscheiden den 2. Platz erringen.  Der Lohn:  30 Liter Bier der Brauerei Schönram. Diese fanden beim Grillfest reißenden Absatz. Das Wetter war gut, kam sogar zum Spätnachmittag die Sonne zum Vorschein und so waren der Freude, der Unterhaltung, dem Sport und dem Genuss keine Grenzen gesetzt. Während sich eine große Anzahl zum Blattschließen anstellte, Jury machte Vorstand Paul Hennig neben dem Bierzapfen, wurden die Sieger ermittelt. Unterdessen hatte Hans Scheffler am Grill alle Hände voll zu tun, um die Steaks, die Rostbratwürste und sonstiges gutes Grillgut herzurichten. Max Messner steuerte wieder eine ganze Menge an Brot und Süßgebäck bei. Keiner musste verdursten oder gar Hunger leiden. Jeder konnte so viel essen oder so viel nachholen wie er wollte   -   alles auf Kosten des ARCD BGL!!  Nach dem Essen wurde die Siegerehrung durch Vorstand Paul vorgenommen.                                  Es gab nur Gewinner;

1. Sieger der Routinier und Hausherr G.Schacherbauer                                              2.Ehrenvorsitzender Peter Zeuner                                                                                3.Annemarie Hau

 

Anm.: Vorstand P. Hennig hatte zwar die meisten Punkte, verzichtete aber auf den Gewinn..

 

Was zu erwähnen ist, es wurde keinem langweilig, jeder hatte gute Unterhaltung und blieb länger als andere erwarteten. Sogar Gäste hatten aufgrund der Einladung in der örtl. Presse Interesse die Tätigkeiten und Aktivitäten des ARCD näher kennen zu lernen. Manche verwechselten allerdings interessante Gespräche und Diskussionen über nicht alltägliche Fälle und Situationsgegebenheiten mit einer rechtlichen Beratung bzw. Auskunftsanfragen. So saß der harte Kern bis spät in die Nacht und einige Fleißige hatten die Aufräumarbeiten erledigt – dafür besten und herzlichen Dank von mir.

 

Es war ein Sommer- und Grillfest mit einer Sportveranstaltung, wie es sich alle gewünscht haben – und das zum 0-Tarif

 

Erstellt und Fotos gefertigt:

 Paul Hennig, 31.08.25

 

 

 

                 ARCD bei den Passionsfestspielen

 

           `Buswanderung ` über den Samerberg nach Erl in Tirol

 

Am frühen Vormittag trafen sich alle Reiseteilnehmer vor der Abfahrt zu einem Sekt-empfang, den Vorstand Paul mit seinem Team zur Überraschung aller  ausgab und alle auf einen tollen Tag anstoßen. Die Gruppe konnte pünktlich starten, bescherte uns der Tag doch ein vollbepacktes Programm. Langsam ging die Busfahrt bei starkem Rückreiseverkehr bis zur Ausfahrt Frasdorf, wo wir die Autobahnverließen. Kurve um Kurve ging es die Serpentinen entlang bergauf bis zum 1. Etappenziel. Auf knapp 700 m Meereshöhe erreichten wir die Aussichtskapelle. Sie macht ihrem Namen alle Ehre, denn sie bietet einen Rundumblick in die pittoreske Landschaft. Es sind nach Süden die Bergreihe der Bayer. Alpen zu sehen und rund um in die anderen Himmelsrichtungen Rosenheim, der Simsee und das `Bayer. Meer` den Chiemsee. Die Vorstandschaft nutzte den Aufenthalt und stellte allen Mitreisenden eine Brotzeit zur Verfügung. Fleißige Hände hatten am Morgen schon frische Semmel belegt und eine frische Halbe schmeckte dazu vorzüglich. Unser Max hatte wieder einiges an Bäckereiwaren dabei und so jeder eine große Auswahl. Dennoch war genug Zeit, etwas Inne zu halten und im Innern mit dem gotischen Altar mit den 14 Nothelfern und vor der Marienkapelle, wie bei jeder Reise, um Gewähr für eine allzeit gute Fahrt, wo auch immer wer unterwegs ist, bei einem Kurzgebet zu unserer Gottesmutter Maria anzusuchen.  Anschließend ging es nur noch bergab ins Inntal. Die Weiterfahrt führte entlang des Inn über Nußdorf bis zum Zielort Erl in Tirol, wo die Passionsspiele aufgeführt werden. Von weitem war schon das imposante Passionsspielhaus mit seiner eigenartigen Architektur zu sehen. Dort angekommen, scharten sich die Passionsspielbesucher, je näher wir zum Eingang kamen, denn die Erler Passionsspiele sind weit über die Grenzen hinaus bekannt.

 

Älteste Passionsspielaufführungen im deutschsprachigen Raum.                                          Titel: Der Weg, die Wahrheit und das Leben – Botschaft des Christentums im Voralpenland                                                                                  

 Die seit vielen Jahrhunderten von Laienschauspielern, vornehmlich aus dem Ort, aufgeführte liturgische Vorstellung war ausverkauft, eine Kulisse mit 1500 Besucher. Was hier geleistet wird, ist ganz `großes Kino`. Alle Akteure vom Kleinkind bis zum Greis verstanden es hervorragend, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Die Abfolge von der Geburt Jesu, dem Leben und dem Leiden Jesu war so faszinierend, dass man es nur als umwerfend, berührend bzw. emotional beeindruckend bezeichnen kann. Die Dramaturgie steigerte sich in der 4-stündigen Aufführung zusehends.

 

Auf einem echten Esel beim Einzug in Jerusalem.                                                                    Der Jesusdarsteller ritt auf einem Esel beim Einzug in die Hauptstadt Jerusalem, die Menschenmenge ebnete ihm den Weg und wedelten mit Palmzweigen; der heutige Palmsonntag der Beginn der Karwoche. Auch die Fußwaschung, die Jesus beim letzten Abendmahl vollzog, war hautnah mitzuerleben. Die weitere Folge in der Überlieferung, wo er in den Morgenstunden  von einem seiner Jünger dreimal verleugnet wurde, war sehr lebensecht dargeboten worden  – und sogleich krähte der Hahn.

 

Verurteilung zum Tod  -  zum Tod am Kreuz                                                                        König Herodes und König Pontius Pilatus hatten die Aufgabe, das Recht und die Pflicht Urteile zu sprechen. Obwohl Pontius Pilatus keine Schuld bei Jesus erkennen konnte, gab er dem Druck nach und sprach zunächst 30 Peitschenhiebe aus;  nach dem immer größer werdenden Druck und trotzdem er keinerlei Schuld am König der Juden (Jesus) feststellen konnte, fällte er das Todesurteil  - Tod durch Erhängen am Kreuz.                                          

Nach drei Tagen wurde die Auferstehung gefeiert.

 

Die begleitende Livemusik wurde von einem Orchester unter der Leitung von Christian Kolonovitz dargeboten, der es prächtig verstand, spannende und tiefgründige Passionsmusik mit jüdischen Anhaftungen unter die Festspielbesucher im Passionsspielhaus zu bringen; die dazu angewandten Licht- und Leuchtspiele wirkten verstärkend im ergreifenden Gesamtbild. Der Lohn der Künstler und Darsteller war ihnen sicher mit  übergroßem, anhaltendem, nicht mehr enden wollendem Applaus und stehende Ovationen.

 

Bewunderung gebührt allen Mitwirkenden, die Ihr Äußeres auf die alle 6 Jahre statt-findenden Erler Passionsfestspiele rollenmäßig anpassen.

 

Nach der Vorstellung spazierten alle wieder zurück zum Parkplatz und wir hatten genug Süßspeisen vorrätig, um bei einer kleinen Pause nochmals kräftig zuzulangen. Auf der Rückfahrt wurde noch ein Stopp zum Abendessen eingelegt und alle Mitreisenden waren sich einig, dass dieser Tag als ein Höhepunkt im Jahreskreis des ARCD OC BGL noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

Anhang

 

-          Gruppenbild vor der Aussichtskapelle am Samerberg

  Jesus am Kreuz der Liturgie

  Das imposanter Passionsfestspielhaus    

  Foto Paul Hennig and Christine Huber

 

 

 

 

Bericht erstellt: Paul Hennig

A R C D   zum    `Abenteuer im Saalachtal`

 

          Kommunenübergreifendes Ferienprogramm  begeisterte alle Kinder

 

Hatte es die letzte Woche zuvor noch kräftig geschüttet, hatte der Himmel am Montag, 04.08.25    ein Herz mit den Kindern und  Erbarmen .                                     Der Auto- und Reiseclub Berchtesgadener Land unternahm nach vorheriger Planung die Fahrt zum     ` Àbenteuer im Saalachtal`. Aufgrund der großen Anzahl von teilnehmenden Kindern (zusätzlich Wartliste), setzte der ARCD -4- Kleinbusse ein. Nachdem alle am Bahnhof Piding  eingetroffen waren, fuhren wir im Konvoi  ins Saalachtal. War es zur Abfahrt  in den Bussen noch relativ ruhig, so `tauten` die 8-12- Jährigen gleich bei der Schlangenrutsche sichtlich auf. Weiter ging es durch den Steinzeit-erlebnispfad in Richtung `Voderkaserklamm.  Die Betreuer beobachteten hierbei die unter`-schiedlichsten Aktivitäten der Kinder. Während die einen noch von den letzten Schultagen mehr murmelten als erzählten, machten andere beim Bäumequiz mit, wieder andere lauschten den Tönen der Natur und dem Gezwitscher der Vögel. Am ersten See angekommen, testeten gleich mal alle die dortige Hängebrücke, die über den Ödenbach führt. Die Crew des ARCD hatte einstwei len  ein Früh-stück für alle auf den Tischen am 2. Naturbadesee hergerichtet, wo sich jedes Kind nach Belieben bedienen konnte. Nach dem Frühstück wurde gleich die erste  Attraktion des Naturbadesees mit den Floßen in Angriff genommen. Es gab Wetten ums  schnellere Fortkommen und auch Angriffe mit  Versuche, das andere Floß zum Kentern zu bringen. Wenn sich auch die Sonne nur spärlich zeigte, tat dies der Begeisterung im Wasser keinen Abbruch. Das Wasser war zwar frisch, aber die meisten tummelten sich im Wasser. Um die Mittagszeit wurde langsam Zeit zurückzumarschieren. Der Rückweg wurde aber erst angetreten, nachdem  man doch erst nochmals alle vorhandenen Spielgeräte (Schaukel, Wasserpumpe usw.)  ausprobiert hatte.                                                                                                                    Am Nachmittag ging  es für die rund 30 Kinder die Weiterfahrt in den ‚Stoißengraben`, wo der Buchweißbach aus einer Schlucht kommt und seinen Weg über ein breites Kiesbett bahnt, bevor er in die Saalach mündet. Das ARCD-team bereitete eine vielfältige Brotzeit zu, während die Kinder voller Begeisterung am Bachbett  Steinmandl auftürmten, Damm bauten oder eben mit Plantschen sich vergnügten. Unser Hans hatte wieder seinen Campingkocher `angeschmissen`; so gab neben Grillspezialitäten auch heiße Würstel bzw.  Hot-Dogs. Mit mitgebrachten geschnitzten Holzspießen wurden Wiener gegrillt, Stockbrot gebacken oder heiße Würstel verspeist.  Wir hatten Holz und Vorstand Paul Hennig  eine Ration Backsteine für eine Feuerstelle  mit an Bord, so war der Nachmittag mit Feuer und Wasser an Spannung nicht zu überbieten.  Als Dessert konnten alle noch nach Belieben Marshmallows am Feuergrill zubereiten.   Zum Schluss machten wir alles in Gemein-schaftsarbeit wieder sauber und nahmen unsere Gebrauchsutensilien wieder mit; wir wollten ja auch ein Zeichen in Vorbildfunktion  für Umweltschutz und Sauberkeit setzen. Alle Kinder machten vorbildlich mit.Als sich der ereignisreiche Tag dem Ende neigte, öffnete der Himmel langsam seine Schleusen. Festzustellen ist:  Es wurde niemand nass, außer im Wasser beim Baden.   Zu guter Letzt wurden die Kinder auf dem Heimweg als Belohnung zu einem Eis eingeladen; sie stellten sich alle an, waren sie doch alle brav und artig gewesen und verhielten sich ausgesprochen kameradschaftlich.                                                                                                                      Der einstimmige Tenor lautete zum Schluss:  `Das war heute cool, das wollen wir wieder machen`! Pünktlich zur vereinbarten Zeit konnten an allen Ausstiegstellen die Eltern ihre abgekämpften  und müden, aber fröhlichen Schützlinge in die Arme schließen.                                                                                                                                 Ein besonderer Dank geht an alle Institutionen und Vereine, die ihre Kleinbusse zur Verfügung stellten. Zur Unterstützung und Vervollständigung nahm auch der Kreisbereitschaftsarzt  Dr. Clasen teil, dem wir auf diesem Weg ausdrücklich danken, wie auch der gesamten 7-köpfigen Crew.

 

Erstellt Paul Hennig  08.08.25

 

 

                 A R C D    mit Parcours beim Stadtfest beteiligt

 

Wie im Jahresprogramm angekündigt, nahm der ARCD <OC BGL mit einem Infostand und einem Parcours am Stadtfest 2025 in Freilassing  teil. Schon früh am Vormittag bauten fleißige Helfer ein großes Zelt, das Vorstandsmitglied P. Hennig mitbrachte, auf. Damit war der Grundstein bei dem ungewissen Wetter für schattige Plätze bei großer Hitze bzw. wären wir alles im Trockenen gewesen, sollte Regen einsetzen. Auch für Infogespräche und die Ausbreitung von Unterlagen war unter dem 3  x 6 m großen Zelt reichlich Platz.
Die ARCD-Fahne wurde gehisst, womit schon aus der Ferne unser Stand leichter gefunden werden konnte. Auf der Tartanbahn bauten wir einen kurvigen Parcours mit Klebebändern als Straße und Pylonen als Leitblanken auf. Mit der Rauschbrille konnten sich die Besucher mit einer 1,3%o Simulation durch den Parcours wagen. Viele vorbei-schlendernde Besucher bzw. Gäste waren neugierig und wurden von ARCD-Mitgliedern aufgeklärt. Die meisten probierten dann unter der Simulation `Rausch mit 1,3%o` sich durch die von Paul Hennig aufgebrachte Parcoursstrecke ohne Anzuwandeln…Zahlreiche ARCD-Mitglieder und neugierig gewordene Besucher nahmen bei diversen Getränken Platz und informierten sich bei teils ausgelassenen und informativen Unterhaltungsgesprächen  über die Arbeit des ARCD.

 

Ein arbeitsreicher, aber gelungener Samstag war das Stadtfest in Freilassing. Der ARCD BGL hat mit der Teilnahme konkret zur Unfallverhütung beigetragen. Viele Probanden waren überzeugt worden, dass die Risiken beim Konsum von Alkohol meistens unterschätzt werden würden. Viele verließen den ARCD-Stand mit dem Versprechen bzw. unter dem Vorsatz, nicht unter Alkohol sich ans Steuer setzen zu wollen. Damit hat der ARCD OC BGL das gesetzte Ziel erreicht, wenn er den Einen oder Anderen mit dem Hinweis auf die Gefahren im Straßenverkehr vor einer Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss warnen konnte.

 

Erstellt: Paul Hennig, 12.07.25

 

 

Neuwahl des ARCD Landesvorstands in Ingolstadt

Am Samstag, den 28. Juni 2025 fuhr eine Abordnung unseres Ortsclub unter der Leitung unserer 1. Vorsitzenden Dagmar Weiße nach Ingolstadt. Dort fand in einer Sportgaststätte ein Treffen des ARCD Landesverbandes statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Landesvorsitzende Anton Pöllath, sowie wie seine Stellvertreter, erneut zum Vorsitzenden gewählt. Außerdem wurden die künftigen Delegiertenlisten besprochen und die jeweiligen Personen die sich als Delegierte aufstellen lassen wollen, vorgeschlagen. Der OC BGL ist mit Paul Hennig und Peter - Armin Zeuner als künftige Deleglierte bestens vertreten. Nach dem reichlichen Mittagessen begaben sich unsere Ortsclubmitglieder noch für einen Abstecher an die nahe gelegene Donau. Der krönende Höhepunkt des Tages war aber der gemeinsame Besuch in der Kneipp Anlage Piding. Ein Genuß, gerade jetzt an den heißen Sommertagen. 

ARCD OC Berchtesgadener Land war bei der Maiwies`n stark vertreten

2. Platz beim Vereinswettbewerb abgeräumt

Das diesjährige Mai-/Frühlijngsfest stand lange unter keinem guten Vorzeichen, ob es überhaupt stattfindet. Nach jahrzehntelangem Festwirt B. Hell kamen dieses Jahr zwei Neue zum Zug; zwei Festwirte aus dem Bereich Mühldorf. Zum Einzug waren wir am Vorabend zum Vatertag, 28.05.25 von der Stadt eingeladen und nahmen am Einzug teil. Nach Aufstellung in der Fuzu ging es mit Brauereifestwagen und sonstig, historischen Fahrzeugen zogen wir unter den Klängen der Stadtkapelle zum Festgelände. Ein zünftiger Abend schloss sich an, der alle Erwartungen des ARCD erfüllte.

Am Tag der Vereine war der ARCD OC BGL wieder stark vertreten. Die Vor-standschaft sorgte für ausreichend Gutscheine, um allen Teilnehmern den Hunger zu stillen und den Durst zu löschen. Der Abend gestaltete sich lustig und kurzweilig, wurde doch von allen Teilnehmern Vieles erzählt und lustige Geschichten immer wieder zu den Prosit-klängen der Musik zum Besten gegeben. Bei der Ausscheidung eines Wettbewerbs war an diesem Abend der ARCD OC BGL mit starken Chancen vertreten. Hinter dem mitgliederstarken ESV wurde der ARCD zum 2. Sieger gekürt. Vorstand Paul Hennig konnte einen Brauereigutschein über ein 30iger Faßl aus den Händen der Festwirte in Empfang nehmen. Der Zusammenhalt und die starke Teilnahme des ARCD OC BGL auf der Maiwies`n in Freilassing haben sich gelohnt. Wir werden bei einer guten Gelegenheit und in lustiger Runde unser Freibier anzapfen und zu konsumieren wissen.

Erstellt Paul Hennig 21.06.25

Liebe ARCD-Mitglieder,

 

die ARCD-Vorstandschaft schlägt im August einen Ausflug zu den ältesten Passionsspiele nach Erl in Tirol vor, als Termin wäre das WE 23./24.08.25 vorgesehen.

 

Wir fahren mit dem Bus gemeinsam zur Vorstellung im Passionshaus dort hin und danach (möglichst mit Einkehr) wieder zurück.

 

Der ARCD sorgt für den Bus und leistet einen Beitrag zum Eintritt. Wichtig zu erwähnen wäre, dass vorhandene Schwerbeschädigtenausweise oder sonstige 

 

Vergünstigungsnachweiskriterien genutzt wrden sollten, um für alle dieses schöne und älteste Schauspiel dieser Art preisgünstig gemeinsam erleben zu können.

 

Eine Beschreibung ist als Anlage beigefügt  -   wir werden am Samstag beim Besuch des Freilassinger Frühlingsfestes/Maiwies`n Nägel mit Köpfen machen.

 

 

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 ARCD-Kfz-Prüfaktion war ein voller Erfolg    -     mit Überraschungen

     21,22,24,05

 

Die beiden angesetzten Kfz-kontrollaktionen waren ein voller Erfolg. Es hatte sich eine große Anzahl gleich beim Aufruf angemeldet, um Wartezeiten zu umgehen. Der Vorstand koordinierte die Reihenfolge und so konnten beim Austausch von Informationen und guter Unterhaltung etwaige Wartezeiten überbrückt werden.  Während einige Wenige auf die Mängel ihrer Fahrzeuge hingewiesen wurden, tat sich doch bei mehreren ein Phänomen auf:                                                        Hier ergab die Kontrolle der Bremsflüssigkeit Grund zur Beanstandung; der Anteil von Wasser war zu hoch. Dies ist beim täglichen Verkehr oft nicht zu bemerken, daher der Hinweis des Vorstands: Bei längeren Talfahrten und ständig starker Bremsung werden die Bremsen heiß und das kann zu fatalen Folgen führen. Die Wasseranteile verdampfen, die Bremswirkung wird schwächer und fällt schließlich aus. Daher immer zeitgerecht die Brems-flüssigkeit kontrollieren lassen und gfls in der Werkstätte austauschen!                               Ein Zuckerl obendrauf: Die Kontrolle aller wichtigen Bauteile der Fahrzeuge  von Motorraum, Achsen, Unterboden, Bremsen und Auspuff waren das beruhigende Ergebnis für die Fahrzeughalter und  für Mitglieder kostenfrei.    So hatten sich die Arbeit und die Mühen gelohnt, um einen evt. Mangel am Fahrzeug zu erkennen und vielleicht einen Unfallschaden zu verhindern.                                                                                                     Noch ein Hinweis: Wer zu  `ATU` Freilassing als Kunde kommt, erhält nach Vorlage seiner Clubkarte einen Nachlass. Evt können diejenigen, die an der Aktion teilgenommen haben, einen positiven Vermerk verteilen (Rezension).

 

Einladung zum gemeinschaftlichen Einzug ins Festzelt zur Maiwies`n:       Wir treffen uns zum Abmarsch am 28.05.25, 17.30Uhr im weißen Oberteil/ ARCD-Jacke und Capi in der Fuzo, vor `Das Post`;  ,                                                

PS.: für Hunger und Durst ist durch Verteilen von Gutscheinmarken gesorgt.

 

Erstellt: Paul Hennig, 24.05.2025

 

 

 

 

Unser Ortsclub bei der Autoshow Freilassing 

27.04.25 

Wegen der ungewissen Wetterlage war der Standplatz neben unserem angestammten ARCD-Stammplatz nicht belegt. Die ‚Vorstandschaft entschied kurzentschlossen diese Chance zu nutzen. Der ‚Wettergott meinte es gut und trotz aller fragwürdigen Wettervorhersagen hatte es sonnige 20 ‚Grad. Der ARCD OC BGL hatte von seiner Zentrale aus Bad Windsheim wieder den Fahrsimulator zur Verfügung gestellt bekommen. Die beiden Moderatoren verstanden ihr Handwerk prächtig und bedienten das Gerät wie es in einem Echtzeitbetrieb vonstattengeht und wie es jeder Autofahrer täglich live erlebt. Der Andrang war daher groß, hatten doch viele Interessenten ihrem Vorbenutzer schon neugierig über die Schulter geschielt, um die eine oder andere `brenzlige ` Situation selbst besser meistern zu können. Aber hier wurden sie enttäuscht, gleicht doch auch im täglich lebendigen Straßenverkehr keine Verkehrslage der anderen. So war die Besatzung recht angetan von dem großen Interesse der vorbeischlenderten Fahrzeugführern, die ihre Erfahrung im Fahrsimulator testen konnten                           

                                                                                                                

Daneben hatten die Verantwortlichen des ARCD OC BGL einen Parcours aufgebaut.  Mit einer Rauschbrille mussten die Klienten sich in einer unterschiedlichen Simulationsstärke zurechtfinden. Sie konnten Erkenntnisse unter Alkoholisierung und Drogeneinwirkung gewinnen, wie sie sich selbst und andere Gefahren für Leib und Leben aussetzen. Alle Probanden waren der Meinung, dass solche Situationen unter Reaktionsbeeinflussung schon vor dem Antritt der Fahrt und Teilnahme am Straßenverkehr ins Bewusstsein gerufen werden sollte; jeder sollte in diesem Falle von einem Fahrtantritt Abstand nehmen.                                                                                                                          

Der ARCD OC BGL konnte mit seinem Aufritt viel Aufklärung für die Teilnahme am Straßenverkehr leisten und zur Unfallverhütung beitragen.

                          

Der Betrieb unseres Info-Standes und des Parcours war wieder, wie in den vergangenen Jahren,  ein voller Erfolg und als werbeträchtiger Auftritt für alle Besucher des Wifo-Auto-Show-Sonntags 2025 .           

 

                   Beitrag erstellt von Vorstand Paul Hennig               

ARCD Ortsclub BGL auf Exkursionsfahrt 

rund um den Obersalzberg   

26.03.25 

Bei wechselhaftem Wetter startete der Auto und Reiseclub Berchtesgadener Land über Berchtesgaden bis zum `Hotel Türken`, beim ehemaligen Bunkereingang. Hier war zur Zeit des Nationalsozialismus die Leibstandarte Adolf Hitler untergebracht. Der gut vorbereitete, Fachkompetente Thomas aus den eigenen Reihen, führte uns zu Örtlichkeiten, wo ein Großteil der Reisegruppe noch nie war. Mitten im ehemaligen Führersperrbezirk gelangten wir zu einem Areal, andem bis 1952 Adolf Hitlers Berghof stand. Der Diktator besuchte das Areal erstmals 1923 und mietete sich in den folgenden Jahren, wiederholt unter dem Decknamen Herr Wolf als Urlaubsgast, im Haus Wachendfeld ein. Er kaufte das Gebäude 1933 und lies es danach zum späteren Berghof umbauen. Hitler verbrachte über 1000 Tage, also ein viertel seiner gesamten Regierungszeit auf dem Obersalzberg. 

Unsere Gruppe war besonders von der fantastischen Aussicht fasziniert, die sich uns trotz mittlerweile starken Bewuchses bot. Die pittoreske Landschaft lag quasi zu Füßen und die ringsum liegenden Berge lächelten mit ihrer ganzen Pracht herüber. Anschließend besuchte die Gruppe das im Sep. 2023 neu eröffnete Dokumentationszentrum. Bei der Führung konnten spannende Eindrücke und Erkundungen gewonnen werden. Nach der Führung ging der Rundgang über einen Teil des wieder hergerichteten Bunkers weiter.  Während die Gruppe noch dem ablaufenden Film über das Gesehene und Gehörte lauschte, bereitete der Vorstand, hier allen voran unser bewährter Hans an der Feldküche,  eine warme Brotzeit für alle zu. Ganz herzlichen Dank an unseren Max, der wieder allerlei Brot und Gebäck stiftete.  Plötzlich riss der wolkenverhangene Himmel auf und gewährte uns den freien Blick ringsum auf die noch teils schneebedeckten Berchtesgadener Alpen. Bevor wir die Reise fortsetzten, war noch der mit erneuerbaren Energien betriebene Elektrobusverkehr auf das Kehlstein-haus mit dem neu eingebauten Aufzug Thema.   Nach der Stärkung ging die Fahrt talwärts und dann in Richtung Wallfahrtkirche `Maria am Berg`. Unter der Kirchentüre erwartete uns die Mesnerin, Frau Brandner  im feschen schwarzen Dirndlgwand. Sie hatte die 1929 privat erbaute und der heiligen Gottesmutter Maria geweihte Wallfahrtskirche beleuchtet und alle Kerzen wie zu Festlichkeiten angezündet. Zur Pilgerandacht gehörte auch ein Gebet um einen Schutzengel für alle Reisenden, damit jeder von allen Wegen heil und unfallfrei wieder heimkehrt. Außerdem hörten wir  was über die wundervolle Wallfahrtskirche `Maria drobn am Bichi`, vorgetragen in Versform. Neben einer instrumentalen Einlage in gekonnt famoser  Weise von unserer immer grandios mitwirkenden Annelies wurde noch das Lied  `Segne Du Maria` von allen aus voller Brust kräftig mitgesungen.                                                                                               

Als weiteres Ziel stand noch das Gebirgswurzelschnapsmuseum auf dem Programm. Wir konnten erfahren, wie von der Ausgrabung im Hochgebirge, das edle Destillat in die Flasche gelangt. Beim Rundgang wurden sowohl alte Handarbeiten und Transporte von Wurzel und Werkzeug als auch moderne Vorgänge gezeigt. Eine reiche Auswahl der vorzüglichen Brände durfte bei der reichlichen Kostprobe nicht fehlen und wurde von allen sichtlich genossen.                                              

Zum Abschluss des Tages kehrte die Gruppe noch bei einem auf der Strecke liegenden Gasthof zum Abendessen ein. Lustige und aufheiternde Gespräche über das am Tag Erlebte und so manche Anekdote aus den Angeboten des ARCD OC BGL rundeten den Tag ab.                                                                                                                      

Bericht von Paul Hennig ARCD 

 

A R C D  auf  Exkursionstour im Klausbachtal / Wildfütterung

 05.02.25

Bei mäßiger Schneehöhe, aber wunderbarem Sonnenschein startete der Auto- und Reiseclub BGL in den Nationalpark Berchtesgaden. Vom Parkplatz Hintersee marschierte die  Gruppe auf dem Wanderweg ins Klausbachtal. Vorbei am Infostand mit den geschnitzten Geierköpfen wurde das Ziel, die Rotwildfütterung, erreicht; zuerst gab es als Lohn das `Zielschnapserl`.   In der Wildfütterung wird ein motorisierter Raupenschubkarren (Ketten-dumper) eingesetzt, der auch bei tiefer Schneelage die einzelnen Futtergrippen anfahren und versorgen kann. Der Förster hatte genug Futter aufgetischt und reichlich Rüben ausgelegt, sodass das Rotwild sichtlich freudig sich daran labte.  An mehreren Präsentationen wurden uns Trophäen, wie Rehkrickerl bis Hirschgeweih gezeigt und erläutert. Sogar ein Rätsel über gelegte Wildspuren oder welches Wild welche Hinterlassenschaften ausscheidet, konnten geklärt und gelöst werden. Es war eine lustige Runde, was da alles für Lösungsansätze in den Ring geworfen worden sind. Die größte Belohnung kam aber dann: Unter denen ins Futtergehege gekommenen Hirsche bekamen die Besucher einen `16-Ender`vor die Linse. Übers Teleskop konnte sogar eine in ihr Winterkleid gewechselte Gams unterhalb einer Klippe erspäht werden. Während die Gruppe auf dem Rückweg zu einem Abstecher in der Informationsstelle des Nationalparks mit Erklärungen weilte, wurde vom ARCD-Vorstand eine warme Brotzeit hergerichtet. Hans mit seinem Campingkocher und Paul fabrizierten alles  in bewährter Weise am Heck unseres Busses und servierten heiße Wiener mit Estragonsenf, Gurke und Getränke nach Wahl. Max Messner steuerte wieder Brot, Semmeln und Gebäck bei – dafür unserherzlichster und besten Dank.                                             

Einen weiteren Halt gab es bei der weltberühmten Kirche im Bergsteigerdorf Ramsau aus dem Jahr 1512, die dem hlg. Sebastian geweiht ist. Es fand ein gemeinsames Gebet um einen Schutzengel für alle Reisenden mit musikalischer Instrumentaleinlage, vorgetragen von unserer Annelies in hervorragendem Können und feierlicher Weise statt. Anschließend erfolgte noch eine Kostprobe bei einem einheimischen Gebirgswurzelschnapshersteller mit Vortrag von der Wurzel am Berg bis dass das Edelgetränk in die Flasche gelangt. Die Mitglieder des ARCD BGL steuerten zum Schluss des Ausflugs vor der Heimfahrt noch das `Berchtesgadener Bräustüberl` zum Abendessen an, wo es viel zu erzählen und eine rege Unterhaltung über den Tagesablauf gab.                                                                                               

Ein erlebnisreicher Ausflug bei herrlichem `Kaiserwetter` ging mit vielen Eindrücken zu Ende. Bereits während der Rückfahrt war es eine lustige Runde wo die Lachmuskeln teils förmlich überstrapaziert wurden.  Dieser wunderschöne Tag liefert auch reichlich Gesprächsstoff für den am Montag, 17.02.25 stattfindenden Stammtisch in unserem Clublokal, dem `Schlössl `.                                       

Gruppenfoto am  Obersalzberg/ Wallfahrtskirche Maria am Berg

Besuch beim Kapuzinerkloster

 17.01.25

ARCD besucht Kapuzinerkloster in Salzburg,  wo auch schon der Papst mehrmals nächtigte Die 1. Aktivität des ARCD BGL führte eine Gruppe interessierter Mitglieder zu einem spirituellen und optischen Fixpunkt hoch über Salzburg, dem Kapuzinerkloster am Imberg. Der Anstieg über den Kalvarienberg wurde durch Verweilen an den einzelnen Kapellen ohne große Anstrengung bewältigt. Oben angekommen erhielt jeder ein Bergstamperl; der eigentliche Lohn war allerdings die grandiose Aussicht auf die sich vorbeischlängelnde Salzach, die Altstadt und gegenüber der Mönchsberg, der Hohen Salzburg und nach Süden hin auf das über 1500 Jahre bestehende Frauenkloster am Nonnberg.                                      

Bruder Christian empfing uns im Klosterfoyer unter dem Bild des hlg. Franziskus und gab uns einen Einblick in die Geschichte des Klosters, das aus dem 13. Jahrhundert von den Heiligen Franziskanern herrührt.  Das Kapuzinerkloster Salzburg wurde 1596 vom damaligen Erzfürst-bischof Wolf-Dietrich von Raitenau gegründet. Es diente immer schon den Novizen als Unter-kunft und Vorbereitung auf das Studium; studiert wird extern an der theologischen Fakultät der Universität. Nach Ausführung des Bruders hat das Kloster eine bewegende Geschichte:                                       

 

Das Kloster wurde ab 1594 in den Mauern des ehemaligen Trompeterschlösschens auf dem Imberg errichtet und bildet wichtige Eckpfeiler im Verbund mit der Stadtmauer. Die Klosterkirche wurde 1602 eingeweiht; als Besonderheit ist hier zu erwähnen, dass sich hinter dem Hauptaltar die Chorapsis befindet, wo die heute noch 11  Brüdermiteinander ihre täglichen Gebete und Gesänge absolvieren. Nicht selten können Besucher bei einem Kirchenbesuch wegen der offenen Züge von Altar- und Chorraum dies mithören. In der da-nebenliegenden, verborgenen Gruft fand das Herz des früheren Erzbischofs Paris Lodron in einer Goldkapsel seine letzte Ruhe. Bei späteren Um- und Ausbauten sowie bei der letzten grundlegenden Renovierung 1980-1983 war der verschüttet geglaubte Engelsbrunnen mit Zisterne wiederentdeckt worden und wurde als Schmuckstück des Klosters restauriert. 1988 wohnte und nächtigte Papst Johannes Paul II im Kloster bei seinem 3-tägigen Aufenthalt in Salzburg.  Bruder Christian erklärte bei seiner Führung die einzelnen Präfekturen des Klosters In der Kapelle im Untergeschoss endete die Führung mit einer, auch von ARCD-Mitgliedern (Annelies mit Mundharmonika – andere sangen und beteten aus voller Brust kräftig mit) gestalteten Andacht mit geistlichem Segen um einen Schutzengel für alle Tage unterwegs.                                                                       

 

Das Kapuzinerkloster gehört seit ca 60 Jahren zur damaligen Nordtiroler Kapuzinerprovinz.   In den vergangenen 2 Jahren wurde es aufwendig saniert und am 12.01.25 fand der feier-liche Abschluss im Rahmen einer Messe, zelebriert von Herrn Erzbischof Dr. Lackner, statt. Paul Hennig bedankte sich im Namen des ARCD neben einer gesammelten Spende mit einem Glas heimischem Honig bei Bruder Christian, fertigte einen Eintrag ins Gästebuch in Vers-form und lud ihn zur Brotzeit ein. Der Vorstand organisierte eine heiße Würstlparade und Max Messner zauberte aus seinem Rucksack dazu Brot und Gebäck – dafür herzlichen Dank. Bei einem gemütlich-geselligen Beisammensein in lustiger Runde gab es viel über die ge-wonnenen Eindrücke zu erzählen.   Zum Schluss führte uns Bruder Christian noch zu einem `Abschlussratsch` auf die Terrasse, wo wir hoch über den Dächern Salzburg`s die imposante Aussicht genossen, bevor wir zum Rückweg in die Dunkelheit verabschiedet wurden. Der harte Kern ließ sich nach einer Wanderung entlang der Salzach noch das süffige Bier im `Augustiner Bräustübl` schmecken.  Schööööööön    war`s ….. am 17.01.25

Bericht erstellt: Vorstand Paul Hennig

 

Zamhoidn (Zusammenhalten) - Der ARCD OC BGL beim ökumenischen Gottesdienst 

Unter dem Moto Zamhoidn (Zusammenhalt) fand am Sonntag, den 9.2.2025 in der evangelischen Kreuzkirche ein ökumenischer Gottesdienst statt. Dazu hat die Stadt Freilassing alle Vereine herzlichst eingeladen. Wir sind dieser Einladung dankend gefolgt. 

 

Die Pfarrer Ewald Seißler, Jürgen Henrich und Lucjan Banko schafften es mit ihren Worten und Psalmen, den anwesenden, die wichtigkeit des Zusammenhaltens in einer Gemeinschaft wieder näher zu bringen. Auch die Rede unseres Bürgermeisters Markus Hiebl baute darauf auf. Er wies zudem noch einmal besonders darauf hin, wie wichtig das Ehrenamt für jede Gemeinde ist. 

 

Bei den Fürbitten wählte Pfarrer Henrich besonders gute Worte.

 

Viele warten auch heute auf ein gutes Wort.

Ein gutes Wort macht Mut,

ein gutes Wort weckt Hoffnung,

ein gutes Wort vertreibt Angst,

ein gutes Wort kann sogar heilen,

und jedes gute Wort macht den froh,

der es hören darf,

aber auch den, der es ausspricht.

Gott, lass uns mit guten Worten nicht sparen.

 

Der Gospelchor erreichte die Gemeinde besonders mit den Liedern: Zusammewachsen und Put A Little Love In Your Heart (Lass etwas Liebe in dein Herz). Weitere musikalische Höhepunkte waren das Solo: "Ins Wasser fällt ein Stein" von Frau Wihan und ein Duo aus der Musikschule Freilassing, die mit Cello und Geige ein paar ganz besondere Momente schuffen. 

 

Der Höhepunkt war ein Geschenk von Jesus selbst. Es ist das Vater Unser.

Das Gebet welches er uns lehrte. Die ganze Gemeinde nahm sich an den Händen und sang das Gebet gemeinsam. Spätestens jetzt war wohl wieder jedem klar, was Gemeinschaft und Zamhoidn wirklich bedeutet.  

 

Wir bedanken uns für eine gelungene Veranstaltung und freuen uns weiterhin auf eine gute  Zusammenarbeit mit der Stadt Freilassing. 

Der ARCD OC BGL zu Gast in Südtirol        

                       

Die diesjährige Gemeinschaftsreise des ARCD führte mit Mitreisenden nach Südtirol. Bei grauem Wetter startete die Gruppe früh am Morgen und als  1. Pause wurde ein Halt im österreichischen Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, eingelegt. Die Geburtsstadt der hlg Notburga, die Schutzheilige der Dienstmägde und der Bauern von Tirol, ist dort 1265 geboren und ist in der Wallfahrtskirche am Achensee begraben.  Nach überqueren des Brenner war der nächste Stop in Sterzing eingeplant, wo die Reisenden die die Fußgänger-zone mit herrlichen Erkervorbauten schlenderten und die Möglichkeit zum Mittagessen nutzten.  Die `Buswanderreise ` nahm die Route über das Penser Joch (2216m üM) und schließlich in das Sarntal, wo sehr schöne Südtiroler Bergbauernhöfe zu bestaunen waren. Über Bozen, der Hauptstadt Südtirols, erreichten wir unser Ziel in Plaus, wo die Reisegruppe mit Beginn der Dämmerung im Hotel `Villa Etschland` mit frisch zubereiteten und gerösteten Keschtn (Esskastanien) und frischem Suser (Federweißer)  als Überraschung empfangen wurden.                                                                                     

 

Am nächsten Tag wurde der Reisegruppe Unterschiedliches geboten: `Bergfexen` nutzten die Texelbahn zum Meraner Höhenweg.   Andere wählten einen der vielen Waalwege und wieder andere fuhren bis zum Dorf Tirol und spazierten den Falkner Panoramaweg in der pittoresken herbstlichen Bergwelt hoch über Meran. Am Abend fand ein traditioneller Törggelenabend mit der typischen Südtiroler Speck- u Käseplatte, Gerstensuppe und der herzhaften Hauptspeise mit viel Fleisch, Wurst und Speckknödel statt. Bis spät in die Nacht dauerte der lustige und unterhaltsame  mit  eigener Musik gestaltete Abend.                        

Der 3. Tag mit nicht zu überbietendem Kaiserwetter führte die Reisegesellschaft vorbei am Kalterer See auf die Dolomiten-Hochalpenstraße zur Wallfahrtstätte Maria Weißenstein, dem `Dom der Dolomiten`. Sichtlich gerührt von dem gewaltigen Wallfahrtort inmitten der Dolomiten auf 1520 Seehöhe konnten wir die täglich in der Basilika stattfindende Messe besuchen. Schließlich ging es zur letzten Etappe der Rückfahrt, wo noch ein verspätetes Mittagessen kurz vor dem Brenner erfolgte. Eine wunderschöne, gelungene und mit viel Sonne belohnte Reise ging zu Ende. Bei den nächsten Info-Abenden wird es von vielen Eindrücken und Erlebnissen zu erzählen geben.

 Bericht erstellt und Bilder gefertigt: Vorstand Paul Hennig